EnEff:Wärme | Technische Gebrauchsdaueranalyse von Wärmenetzen unter Berücksichtigung volatiler erneuerbarer Energien | Teil II: In situ Belastungen, Praxisanalysen und Wirtschaftlichkeit (Heft 56)

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Im Verbundforschungsvorhaben „Technische Gebrauchsdaueranalyse von Wärmenetzen unter Berücksichtigung volatiler erneuerbarer Energie“[1] (kurz: TGdA), (Förderkennzeichen 03ET1358A, B, D), steht die Qualifikation und Weiterentwicklung des Verlegesystems erdverlegtes Kunststoffmantelrohr (KMR) – als aktuell dominierendes Verlegesystem in Deutschland – im Zentrum der Untersuchungen. Wärmenetze, die das KMR einsetzen, erreichen bei Planung nach EN 13941 und FW 401-Teil 10, unter sorgfältiger Einhaltung der Qualitätsstandards im Leitungsbau und einem konventionellen Betrieb des Netzes, eine Mindestlebensdauer von 30 Jahren. In der statischen Auslegung nach EN 13941 und AGFW FW 401-Teil 10 wird die Beanspruchung der Leitungen auf eine Komponente des Bauteils – das Stahlmediumrohr – bezogen und dabei in Primäreinwirkungen (wie beispielsweise Rohrinnendruck, Erdauflasten und Verkehrslasten) und Sekundäreinwirkungen (Temperaturdehnungen und daraus resultierende Verschiebungen des KMRs im Erdreich) unterschieden. Die Veränderung der weiteren Systembestandteile (PUR-Hartschaumstoffwärmedämmung, PE-Ummantelung, Dehnpolster und Boden) werden im Ermüdungsnachweis lediglich anhand von Grenzwerten berücksichtigt. Akzeptierte Alterungsmechanismen oder Beurteilungssysteme zur Abschätzung der Restlebensdauer sind somit unzureichend genau oder existieren nicht.

Der zweite Teil des Abschlussberichtes: „Technische Gebrauchsdaueranalyse von Wärmenetzen unter Berücksichtigung volatiler erneuerbarer Energie – Teil II: In situ Belastungen, Praxisanalysen und Wirtschaftlichkeit“ beinhaltet die Auswertungen der Langzeit- und Forschungsmessstellen, die Untersuchungsergebnisse an einem Wärmenetz mit mangelhaften Verbund und die Analysen des Wärmemarktes in Verbindung mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Forschungsergebnisse. Darüber hinaus ist in Form eines Bewertungskonzeptes das methodische Vorgehen zur Restlebensdauerabschätzung auf Grundlage von verfügbaren Informationen wie bspw. den Einwirkungen unter Berücksichtigung der Dimensionierung des Trassenabschnittes, der Betriebshistorie und der Zustandsbestimmung durch Praxisanalysen dargestellt. Über die Projektlaufzeit hat das AGFW-Gremium PK „Technische Gebrauchsdaueranalyse“ zur Sicherstellung der Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse beigetragen. Als Ergebnis der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Forschungspartnern und AGFW-Mitgliedsunternehmen hat das Gremium in einem abgestimmten Statement, die Bedeutung der Forschungsergebnisse aus Sicht der Praxis zusammengefasst.

Nach Abschluss des Forschungsvorhabens besteht der nächste Schritt in der Anwendung der Erkenntnisse in der Praxis, um das Wissen für die Weiterentwicklung von Regelwerken und Normen zu qualifizieren.



[1] Der AGFW bedankt sich bei seinen Forschungspartnern für die gute Zusammenarbeit im gemeinsamen Forschungsvorhaben. Darüber hinaus gilt besonderer Dank dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Projektträger Jülich für die Förderung des Forschungsvorhabens.

 

Zusatzinformation

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Herausgeber AGFW e. V.
Autor -
ISBN 3-89999-085-4
Edition Februar 2020
Ordernummer VS 309046